Thursday, June 29, 2006

Unser eigener stummer Frühling

Mit Bezug auf das Buch "Der stumme Frühling" von Rachel Carson, aus dem Jahr 1962 verweist Lew Rockwell auf die "Stummheit" in diesem Frühling in den Medien um das Thema Malaria. 3 Millionen Menschen sterben jährlich daran, 800.000 davon allein sind Kinder in Afrika.

Dabei war die Krankheit, mit Hilfe des Insektizids DDT in den 1960er fast besiegt. Als DDT Zug um Zug verboten wurde, kehrte die Malaria zurück. Jetzt "bekämpft" man Malaria mit Moskitonetzen, wie im 19. Jahrhundert.

"Die versteckte Hand hinter diesem Grauen", schreibt Rockwell, "ist keine andere als die Umweltschutzbewegung. Die Raserei gegen DDT setzte ihre Bewegung in Gang. Sie ermutigte sie, und sie verlieh ihren politischen Zielen einen Impuls. Auf mancherlei Art faßt ihre Kampagne gegen DDT auf perfekte Weise ihre politische Neigung zusammen: Die Verwendung von politischer Macht, um Produkte und Dienstleistungen zu verbieten, die Menschen helfen, und um damit die Geschichte zurückzurollen.

(...)

Die Politik der Umweltschützer ist zunehmend vorhersehbar und offensichtlich. Sie widersetzen sich allen Formen kapitalistischer Innovation. Tatsächlich repräsentieren sie eine spezielle Art von Gefahr für die Menschheit, die der Sozialismus nie darstellte. Zumindest befürworteten die Sozialisten den menschlichen Fortschritt, oder zumindest behaupteten sie das. Die Grünen sind gegen all das. Sie behaupten, daß wir glücklich sein sollten, inmitten von Krankheit, Dreck und Tod zu leben, wenn nur die Insekten und Vögel in Ruhe gedeihen und uns töten können.

Es ist, als ob die Sozialisten entdeckt haben, daß ihr Plan Armut erzeugt hat, und daher ihren Namen in Umweltschützer umgewandelt haben und Armut zu ihrem Ziel erklärt haben."

1 Comments:

Blogger bitter_twisted said...

Als nach 1990 in Süd Afrika alle Alt-Kommunisten aus dem Holzwerk kamen , sich an der neuen Regierung als ANC Abgesandter zu beteidigen, so wie Ronnie Kasrils und Albie Sachs, Joe Slovo blieb bis zum letzten Tag ein überzeuter Kommunist, gaben sie auch Interviews auf den Radio. Der ewige Kehrrheim war immer, wir glaubten am Kommunismus, wir wußten es nicht besser.

Wir kannten Menschen die sich mit Menschen in der DDR schrieben und wir wußten das es kein Paradies hinter der Mauer gab. Nie habe ich geglaubt das Kasrils, Slovo und Sachs nicht wußten das der Sozialismus Armut verursacht. Sie waren alle studierte Menschen, sie haben sich alle, als kommunistische Politiker, frei hinter den eisernen Vorhang und zurück bewegen können, soviel Blödheit nehme ich niemand ab.

Als 1989 die Mauer fiehl und jeder sehen konnte wieviel Armut der Sozialismus beschert, gab es auf einmal Bündnis90-Ökohysterie.

Ich war immer überzeugt das sich Intellektuelle das Elend das sie in Afrika verursachen anschauen und sich dabei einen abwichsen. Sobald wirtschaftliche Argumente für den Sozialismus unglaubwürdig wurden, stellte man sich kurzentschlossen auf Umwelthysterie um.

11:33 am  

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