Wednesday, May 25, 2005

Upstream gegen den Mainstream

Wieder mal ein hervorragender Artikel von Gary North. Es geht darum, wie das Internet dabei ist, ein 5000 Jahre altes Monopol zu brechen: Dasjenige des Establishments auf privilegierte Information.

Die Mainstream-Medien benehmen sich wie Menschen auf einem Floß, das auf einem großen Fluß "mit dem Strom" treibt. Ihre Passagiere jedoch verlassen das Floß zu hunderten von Millionen, steigen in Motorboote und ziehen "upstream" den Fluß hinauf – hin zu den vielen kleinen Zuflüssen, die ihnen indivduell am besten gefallen.

Der Preis der individuellen Informationsgewinnung ist drastisch gesunken. Die Torhüter der Wahrheit, seit fünftausend Jahren die treuen Diener der Machthaber, können nichts dagegen tun. Vor fünf Jahrhunderten hatte die Druckmaschine schon für Schwierigkeiten gesorgt, die aber im wesentlichen unter Kontrolle gehalten werden konnten. Das ist jetzt vorbei.

Das hat fundamentale Folgen. Die Idee, der Zentralregierung zu widerstehen, verbreitet sich über das Web so schnell wie nie zuvor. Die Konsens-Kultur wird untergraben.

In Filmen, sagt North, wo Menschen auf einem Floß auf einem Fluß treiben, kommt es unweigerlich dazu, daß sie sich einem Wasserfall nähern, bis dann einer mal fragt: "Was ist denn das für ein Geräusch?" An diesen Punkt sind die Mainstream Medien nun angelangt.

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